Am 24.04.19 hat unsere Waldgruppe vor der Uni-Mensa in der Rempartstraße die Studierenden auf dem Weg zum Mittagessen mit Keksen, Salzbrezeln und Sonnencreme überrascht. Mit einem Stand zum Thema Palmöl wollten wir der Problematik dieses omnipräsenten Inhaltsstoffs in Lebensmitteln und Kosmetika Beachtung schenken und über die katastrophalen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt aufklären.

Wo ist Palmöl eigentlich überall drin? Gerade der Fakt, dass Palmöl in den aller meisten Cremes und Shampoos, aber beispielsweise auch in Salzbrezeln versteckt ist, hat zu erstaunten Gesichtern geführt. Wie schwer es teilweise für den Verbraucher ist das herauszufinden, konnten wir ebenfalls zeigen. Was bedeutet unser Kaufverhalten für die Gebiete in den Anbauländern wie Indonesien oder Malaysia und was hat das mit uns zu tun? Dieser Frage sind wir in Gesprächen mit Studierenden nachgegangen. Großflächige Brandrodungen von Regenwäldern, glühende Torfböden aus denen unglaubliche Mengen an CO2 entweichen, zahlreiche Tierarten wie der Orang-Utan verlieren ihren Lebensraum und die Menschen vor Ort leiden unter der Luftverschmutzung und den Folgen der Palm-Monokulturen. Die Bandbreite der Folgen ist katastrophal. Unser Ziel war es aufzuzeigen wie wichtig das Thema für unseren Planeten und den Klimaschutz ist und wie relevant unser Kaufverhalten dabei ist.